Praxissemester

Peter Dorner

Regionalmanagement Steiermark
Graz
Jahrgang 2007

Zu meinen Tätigkeiten während des Praktikums zählte unter anderem der Bereich der Verkehrsplanung und Fahrplanaktualisierung. So hatte ich die Möglichkeit an der Aktualisierung des Kursbuches 2011, sowie an den Sonderfahrplänen für die Airpower in Zeltweg 2011 beziehungsweise für die Ski-WM in Schladming 2013 mitzuwirken. Durch die frühe Einbindung bei der Mitarbeit an den Sonderfahrplänen konnte ich den Ablauf der Fahrplanerstellung von Beginn an mitverfolgen und unter bestimmten Rahmenbedingungen einige Entwürfe selbst ausarbeiten. Das gab mir die Gelegenheit, dabei eigene Ideen einzubringen und somit den Planungsprozess von Grund auf mit zu gestalten. Diese Aufgaben nahmen einen großen Teil meiner Zeit beim Regionalmanagement Steiermark in Anspruch. Sonstige Tätigkeiten umfassten statistische Auswertungen, die zur Vorlage beim Land Steiermark benötigt wurden und die Auswertung der bisherigen Ergebnisse der Fahrgastzählungen. Ich konnte mein während des Studiums erworbenes Wissen im Bereich der Verkehrsplanung vertiefen und erweitern. Dank der sehr guten Einbindung und der Erklärungen meines Praktikumsbegleiters lernte ich auch die Abläufe in anderen Teilen des Unternehmens kennen.

Petra Graßegger

Micro Turbine Technology BV
Eindhoven, Niederlande
Jahrgang 2007

Nach meinem ERASMUS Semester in den Niederlanden, entschied ich mich, auch mein Praktikum im Ausland zu absolvieren. Ich arbeite bei MTT – micro turbine technology – in Eindhoven, Niederlande. MTT entwickelt eine Microturbine, die mit Erdgas, Heizöl oder Flüssiggas betrieben werden kann. Dies stellt einen Vorteil am europäischen Markt dar, denn es gibt von Land zu Land unterschiedliche Präferenzen bezüglich des Brennstofftyps. Meine Aufgabe ist es, eine detaillierte Marktrecherche für den Heizöl- und Flüssiggasmarkt durchzuführen. Ich quantifiziere die öl- und flüssiggasabhängigen Haushalte und Unternehmen in Europa und berechne damit das Marktpotential und Marktvolumen pro Land. Weiters gehört es zu meinen Aufgaben die Amortisationszeit zu berechnen, einen Einblick auf die „key players“ bereit zu stellen und Businessmodelle für die signifikanten Länder zu entwickeln.

Dominik Raithhofer

Amt der Steiermärkischen Landesregierung
Fachabteilung 18 A - Gesamtverkehr und Projektierung
Graz
Jahrgang 2007

Um nach unzähligen theoretischen Eindrücken im Unterricht auch die Praxis in Betrieben kennenzulernen, ist das Praxissemester vorgesehen, das mich zum Land Steiermark in die Verkehrsabteilung 18 A, Referat für Anrainerschutz und Umwelttechnik führte. Von Anfang an wurde mir eine selbstständige Arbeitsweise abverlangt, vom Einlernen in die Tätigkeit an einer Datenbank bis hin zur weiteren Datensammlung und Korrektur. Das Organisieren des Arbeitsplatzes, des Arbeitsablaufes und innerbetriebliche Kommunikationsabläufe waren neue Erfahrungen, die aber in Hinblick auf die spätere Arbeitswelt nur von Vorteil sind. Man kann die erlernte Materie einbringen, lernt nie aus und erhält während den Wochen in der Berufswelt wieder einen Wissensgewinn. Vor allem die Softskills sind gefragt, wenn man auf einmal in einem neuen Team arbeitet und gerade dieser Kontakt zu neuen Kollegen macht den Arbeitsalltag aus. Im Endeffekt bekommt man ein ganz anderes Bild präsentiert, als man sich zu Beginn des Studiums oder des Praktikums ausmalt, aber in Hinblick auf die weiteren Anforderungen des Berufslebens ist das durchaus von Vorteil. Auf jeden Fall ist man mit den bis zu diesem Zeitpunkt absolvierten Lehrveranstaltungen gut vorbereitet und kann mit ruhigem Gewissen bei einem Arbeitgeber tätig werden.